Farberkennung und Analyse der stehenden Welle



Dr. Jörg H. Krumeich und Dipl.-Phys. Alfred Knülle-Wenzel



Donnerstag 25.09.
12:00 - 13:00 Uhr

Farbe als Akteur und Speicher


Abstract

Zweck: Darstellung eines neuen Verfahrens zur Erklärung des Farbsehens und zur Identifizierung aller Farben.

Methode: Neuinterpretation der anatomischen Gegebenheiten der Netzhaut und ihre Positionierung mit dem Neuroepithel nach außen. Die Bruch’sche Membran wird als semitransparenter Spiegel angesehen, der Teil des optischen Systems ist. Die physikalischen Gegebenheiten der verschiedenen Energien, die durch unterschiedliche Wellenlängen vorgegeben sind, werden von der Bruch’schen Membran reflektiert und bilden eine stehende Welle. Diese steht in den Disci, der Außenglieder des Neuroepithels, die die Energie als Impulse wie einen Barcode erfassen und weiterleiten. Jede Farbmischung ist durch einen Energieabdruck, dem Farb-Fingerprint, definiert.

Ergebnisse: Es sind weder 3 noch 4 oder mehr Grundfarben erforderlich, da die Farben nicht durch Mischungen erst erzeugt werden. Farbfehlsichtigkeiten werden durch Fehler in den Abständen der Disci erklärt.
Folgerungen: Die Einbeziehung der Bruch’schen Membran als Teil des optischen Systems erklärt die Physiologie des Sehens. Therapeutische Ansätze könnten sich vor allem für die Therapien von Makuladegenerationen ergeben. In der Philosophie kann davon ausgegangen werden, dass jeder Mensch, der den Normalabstand der Disci aufweist, dem Gehirn das gleiche Netzhautbild weiterleitet, also identische Wahrnehmungen hat.

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Vita

Dr. Jörg H. Krumeich

Studium: 1957 - 1962 Studium an der Universität Freiburg/Breisgau, 1962/63 Medizinalpraktikum im US-Army-Hospital in Landstuhl,Doktorat Universität Freiburg / Breisgau, ECFMG-Examen im US-Konsulat in Berlin Weiterbildung nach abgeschlossenem Studium: 1963 - 1965 Professor Meyer-Schwickerath, Universität Gesamthochschule Essen, 1966-1967 Professor Hallermann / Universität Göttingen, Seit 1968 niedergelassener Augenarzt in Bochum, seit 1996 Belegarzt im Martin-Luther Krankenhaus Bochum-Wattenschei, 2002 Eigene ambulante Klinik und Laser Vision Center in Bochum, Seit 1977 aktives Arbeiten an refraktiver Chirurgie, 1977/78 Training bei Professor José I. Barraquer, Bogotá/Columbia, 2001-2007 ESCRS Board Member Entwicklungen/Methoden:

  • 1986 - Entwicklung des Geführten Trepan Systems für Perforierende Keratoplastiken in identischen Dimensionen
  • 1992 - Farbsehen: Standing Wave Analysis (Analyse der Stehenden Wellen)
  • 1994 - Closed System Implantation für die Implantation von Artisan-Linsen
  • 1995 - Cirkuläre Keratotomie (CKT) zum Stoppen des Keratokonus I und II
  • 1996 - Refraktive Epikeratophakie
  • 1997 - Deko Phako – Decortifikations-Phakoemulsifikation
  • 2002 - Intrastromaler Cornealer Ring (ISCR) - Hornhautring für perforierende Keratoplastiken
  • 2002 - Stadiengerechte Keratokonusbehandlung
  • 2005 - Tiefe lamelläre Keratoplastik (TLKP / DALK) mit dem GTS und Interface Excimerlaser Politur
  • 2011 - TLKP / DALK – Wasserkissentechnik zur Freilegung der Descemet’schen Membran
  • 2013 - Ringsegment zum Stoppen der Progression des Pterygiums
  • 2014 - Cirkuläre Keratotomie mit dem Femtosekundenlaser
  Dipl.-Phys. Alfred Knülle-Wenzel

  • Geboren 14.06.1949
  • Geburtsort Hamm
  • 1955-1960 Katholische Volksschule Berge
  • 1960-1968 Freiherr-vom-Stein Gymnasium, Abschluss Abitur
  • 1968-1970 Bundeswehr
  • 1970-1976 Studium Physik, Mathematik Ruhr-Universität-Bochum,
  • Abschluss, 1. Staatsexamen
  • 1976-1978 Referendariat
  • seit 1984 verheiratet mit Iris Wenzel
  • 1978-2014 Lehrer am Gymnasium Märkische Schule Bochum
  • 1988 Erweiterungsprüfung Informatik
  • seit 1998 Beratungslehrer Oberstufe
  • seit 2007 Oberstufenkoordinator