Dekorationsmalerei



Friederike Schulz



Freitag 26.09.
13.30 - 14.30 Uhr &
15.00 - 16.00 Uhr

Workshopraum Cyan


Abstract

Was kann klassische Oberflächengestaltung mit modernen Farben bewirken, wenn ich mich stofflicher Vorlagen bediene?

In dem Seminar wird erläutert und gezeigt, wie durch einen moderner Umgang mit traditionellen Handwerkstechniken neue Oberflächen im Bereich der Wandgestaltung erzeugt werden können.
Wesentlicher Bestandteil werden hier – neben der gekonnten Kombinationen von Farbe und deren Mischungsverhältnisse zueinander – klassische Kammzugtechniken und Ornamente sein.
Ein Praxisseminar für maximal 25 Personen

Zur Programmübersicht

Vita

Friederike Schulz hat nach ihrem Abitur eine Ausbildung zur Maler- und Lackiererin gemacht. 1998 konnte sie sich durch ein Stipendium der Carl-Duisberg-Gesellschaft in Paris am IPEDEC (Institut Supérieur de Peinture Décorative) zur Diplom-Dekorationsmalerin weiterbilden. Seit 1999 ist sie selbständig tätig als Dekorationsmalerin mit Sitz in Hamburg. Im selben Jahr wurde Friederike Schulz durch ihren Lehrer Pierre Le Goariguer auf den „Salon“ aufmerksam gemacht - ein Treffen der weltweit besten Dekorationsmaler, deren selbst gestellte Aufgabe es ist den Beruf durch Austausch und öffentliche Präsentation wieder in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Der Umgang mit Farbe und der stetige Austausch von Techniken mit gleich Gesinnten, sowie die eigene Weiterentwicklung sind wichtige Bestandteile ihrer Arbeit. In ihrer Wandmalerei löst sie sich gerne von der klassischen Herangehensweise und kombiniert traditionelles und modernes Wissen und schafft so neue Gestaltungsformen. An der Bergischen Universität Wuppertal unterrichtet sie seit 2014 einmal jährlich Studierende im Studiengang „Farbtechnik/ Raumgestaltung/ Oberflächentechnik “ in einem viertägigen Seminar im Umgang mit historischen Gestaltungstechniken. In ihrer Tätigkeit als Dekorationsmalerin hat sie neben zahlreichen Privaträumen in ganz Deutschland und Hamburg nicht nur das Schmidt-Theater farblich gestaltet, sondern auch Teile des Eingangsbereiches im Grand Elysée Hotel sowie einzelne VIP-Logen im St. Pauli Stadion und viele Kaffees, Läden und einen Tanzsaal.